FASTOPTICOM News

FAST OPTICOM AG akutell

bornheimDie FAST OPTICOM AG war in zwei Großprojekten in Nordrhein-Westfalen unterwegs: In Bornheim wurden 143 Kabelverzweiger an ein hochmodernes Glasfasernetz angeschlossen. Dabei wurden 45 km Glasfaserkabel im gesamten Stadtgebiet Bornheim verlegt. Auch hier wurden ca. 90 % der kompletten Strecken im Abwasserkanal realisiert. Die Stadtbetriebe Bornheim haben die FAST OPTICOM AG mit der Ausführung aller Arbeiten als Generalunternehmer beauftragt. Nach Abschluss wurde das Netz an die NetCologne vermietet, um auf diese Weise alle Bornheimer Stadtteile und die rund 48.000 Einwohner mit Bandbreiten von 100 Mbit/s zu versorgen.

Ein ähnliches Kooperationsmodell wurde in Dormagen angewendet. Hier baute die FAST OPTICOM AG für den lokalen Energieversorger, die evd, ein Glasfasernetz, welches ebenfalls an die NetCologne vermietet wurde. In Dormagen wurden 81 Kabelverzweiger durch die Verlegung von Glasfaserkabeln angeschlossen, dabei wurden ca. 20 km Glasfaserstrecke in die Kanäle verbaut.

Beide Projekte wurden im Frühjahr 2016 abgeschlossen.


FAST-Opticom vernetzt die Universität Siegen

Ausbau Siegen12 km Glasfaserkabel wurden in Abwasserrohren verlegt

Die FAST OPTICOM AG wurde seitens der Universität Siegen, mit der Vernetzung aller Campusstandorte innerhalb des Stadtgebietes beauftragt. Ein großer Teil dieser Vernetzung, wurde durch das seit Jahren bewährte FAST OPTICOM Verfahren – der Verlegung von Glasfaserkabeln im Abwasserrohr – realisiert.

Die Universität Siegen zählte zum Wintersemester 2013/14 über 18.000 Studierende und befindet sich stetig im Wachstum. „Die steigende Anzahl von Studentinnen und Studenten macht ein modernes Datennetz unentbehrlich“, führt Bernd Schade, Leiter der Betriebstechnik, der Universität Siegen aus. Die dezentrale Struktur der Universität Siegen stellte die Techniker der Universität vor eine große Herausforderung, die Lösung konnte aber letztendlich nur in einem eigenständigen Glasfaserring liegen, da andere Technologien dem hohen Datenvolumen nicht gewachsen waren. „Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass die Topologie und die hohe Verkehrsbelastung eine große Herausforderung für unseren Ausbau darstellt und der klassische Tiefbau hier an seine Grenzen kommt“, erläutert Bernd Schade. „Dann sind wir auf die Lösung der Firma FAST-OPTICOM aufmerksam geworden“. Die Realisierung des Glasfasernetzes in bestehender Kanalinfrastruktur löst, nach den Ausführungen von Bernd Schade, viele der aufgeworfenen Probleme mit Blick auf die anspruchsvolle Topologie und die hohe Verkehrsbelastung in Siegen.

„Fast 90 % des gesamten Glasfasernetzes wurden durch die Verlegung im Abwasserrohr realisiert“, erläutert Harry Aichele CEO der FAST OPTICOM. „Wir haben der Universität eine ganzheitliche Lösung getreu unseren Maßstäben, schnell, wirtschaftlich, umweltfreundlich und sicher angeboten.“ Der Glasfaserring wurde nach einer Bauzeit von nur 6 Monaten pünktlich fertiggestellt. Durch die unterirdische Verlegung der Kabel konnte der Aufbau des Glasfaserrings deutlich schneller erfolgen als eine Verlegung im klassischen Tiefbau. Zudem hat die Lösung von FAST OPTICOM allen Anwohnern andauernde und störende Verkehrs- und Lärmbeeinträchtigungen erspart. „Dies ist ein wichtiger Punkt für uns“, betont Bernd Schade, „unsere Standorte sind im gesamten Stadtgebiet verteilt und wir mussten eine ´allgemeinverträgliche‘ Lösung finden“.


EJOT und FAST OPTICOM AG vernetzen Standorte in Wittgenstein

ejotDie EJOT-Gruppe optimiert an ihren Standorten in Wittgenstein die Netze ihrer Informationstechnik. In einem ersten Schritt, wurden dabei die jeweils zwei Unternehmensstandorte in Bad Laasphe und Bad Berleburg mittelst FAST Technologie durch den Abwasserkanal verbunden. Die Gesamtlänge beider Netze beträgt ca 2.500 Meter.

EJOT ist eine mittelständische Unternehmensgruppe und ein Spezialist der Verbindungstechnik. Die EJOT Kunden kommen in erster Linie aus der Automobil-­ und Zulieferindustrie, der Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik sowie dem Baugewerbe. Die EJOT Gruppe beschäftigt derzeit über 2.500 Mitarbeiter.

EJOT möchte mit dem Aufbau eigener Glasfaserstrecken die Abhängigkeit von teuren Mietleitungen aufgeben, ein weiterer Grund für die Neuausrichtung sind auch erhöhte Anforderungen an die Sicherstellung des modernen Datentransfers zwischen den EJOT-Standorten, so Projektleiter Carsten Sauer, bei EJOT zuständig für IT-Infrastruktur.

„Die EJOT Standorte in Bad Berleburg und Bad Laasphe sind historisch gewachsen und aus diesem Grund in den Städten verteilt. Für diese Herausforderungen ist das FAST OPTICOM AG System ideal, das vorhandene Kanalnetz konnte dabei optimal zur Verbindung der Standorte verwendet werden“, erläutert Simon Schmidt, zuständig für Vertrieb und Strategie bei der FAST OPTICOM AG. Für die Verantwortlichen der EJOT Gruppe war es wichtig, dass diese Arbeiten möglichst störungsfrei für die Anwohner und den Verkehr erfolgen und der enge Kosten- und Zeitrahmen eingehalten wird. Alle diese Anforderungen konnten durch die FAST OPTICOM AG erfüllt werden.

In Bad Laasphe werde dieses Verfahren erstmals angewendet, neben der Vermeidung von aufwändigen Tiefbaumaßnahmen, gewährt die Verlegung im Abwassernetz einen hohen Sicherheitsstandard und führte zu keinerlei Beeinträchtigung der Kanalfunktion, dies wurde FAST OPTICOM AG auch seitens der zuständigen Verwaltung in Bad Laasphe attestiert.

In einem dritten Bauabschnitt sollen im kommenden Jahr die beiden Bad Laaspher EJOT-Standorte In der Stockwiese und Untere Bienhecke mit Glasfaserkabel verbunden. Die Entfernung beträgt 2,1 Kilometer.