FAST-Opticom vernetzt die Universität Siegen

Ausbau Siegen12 km Glasfaserkabel wurden in Abwasserrohren verlegt

Die FAST OPTICOM AG wurde seitens der Universität Siegen, mit der Vernetzung aller Campusstandorte innerhalb des Stadtgebietes beauftragt. Ein großer Teil dieser Vernetzung, wurde durch das seit Jahren bewährte FAST OPTICOM Verfahren – der Verlegung von Glasfaserkabeln im Abwasserrohr – realisiert.

Die Universität Siegen zählte zum Wintersemester 2013/14 über 18.000 Studierende und befindet sich stetig im Wachstum. „Die steigende Anzahl von Studentinnen und Studenten macht ein modernes Datennetz unentbehrlich“, führt Bernd Schade, Leiter der Betriebstechnik, der Universität Siegen aus. Die dezentrale Struktur der Universität Siegen stellte die Techniker der Universität vor eine große Herausforderung, die Lösung konnte aber letztendlich nur in einem eigenständigen Glasfaserring liegen, da andere Technologien dem hohen Datenvolumen nicht gewachsen waren. „Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass die Topologie und die hohe Verkehrsbelastung eine große Herausforderung für unseren Ausbau darstellt und der klassische Tiefbau hier an seine Grenzen kommt“, erläutert Bernd Schade. „Dann sind wir auf die Lösung der Firma FAST-OPTICOM aufmerksam geworden“. Die Realisierung des Glasfasernetzes in bestehender Kanalinfrastruktur löst, nach den Ausführungen von Bernd Schade, viele der aufgeworfenen Probleme mit Blick auf die anspruchsvolle Topologie und die hohe Verkehrsbelastung in Siegen.

„Fast 90 % des gesamten Glasfasernetzes wurden durch die Verlegung im Abwasserrohr realisiert“, erläutert Harry Aichele CEO der FAST OPTICOM. „Wir haben der Universität eine ganzheitliche Lösung getreu unseren Maßstäben, schnell, wirtschaftlich, umweltfreundlich und sicher angeboten.“ Der Glasfaserring wurde nach einer Bauzeit von nur 6 Monaten pünktlich fertiggestellt. Durch die unterirdische Verlegung der Kabel konnte der Aufbau des Glasfaserrings deutlich schneller erfolgen als eine Verlegung im klassischen Tiefbau. Zudem hat die Lösung von FAST OPTICOM allen Anwohnern andauernde und störende Verkehrs- und Lärmbeeinträchtigungen erspart. „Dies ist ein wichtiger Punkt für uns“, betont Bernd Schade, „unsere Standorte sind im gesamten Stadtgebiet verteilt und wir mussten eine ´allgemeinverträgliche‘ Lösung finden“.