FASTOPTICOM News

Digitalisierung im Mittelstand durch Selbsthilfe mit FAST OPTICOM

Was tun, wenn alle über Digitalisierung sprechen, aber nicht mal die Grundlagen vor Ort vorhanden sind? Diese Situation hatte das weltweit agierende, mittelständische Unternehmen aus Bad Berleburg, die BSW Berleburger Schaumstoffwerke GmbH. BSW ist mit rund 650 Mitarbeitern weltweit in der Produktion von elastischen Werkstoffen tätig, die z. B. für Sportböden, Bodenbeläge, Trittschalldämpfung und in vielen anderen Bereichen zum Einsatz kommen. BSW zählt dabei zu den „Hidden Champions“ und gehört mit seinen Produkten zu den Weltmarktführern.

Wie für den deutschen Mittelstand typisch, löst man solche Probleme selbst. Durch die guten Kontakte zur kommunalen Politik und die Möglichkeit der Nutzung einer innovativen Verlegemethode für Glasfaserleitungen im Abwasserkanal von der FAST OPTICOM AG, wurde eine gemeinsame, leistungsfähige und finanzierbare Lösung gefunden.

Ziel war es, höhere Geschwindigkeiten in der Datenübertragung zu erreichen, die Werke untereinander besser zu vernetzen und eine Verbesserung des Informationsaustausches zu gewährleisten. Bei der sogenannten „Campusvernetzung“ für die BSW wurden die drei Betriebsstätten in Bad Berleburg mit einem firmeneigenen Hochgeschwindigkeitsnetz über das vorhandene Abwassernetz der Kommune miteinander vernetzt. Das Vorhaben wurde als TurnKey Projekt von der FAST OPTICOM AG durchgeführt, d. h. neben der Herstellung der Glasfasertrasse wurden auch alle Kabelarbeiten und alle Absprachen mit der Kommune durchgeführt, so dass die BSW die Verbindungen direkt in Betrieb nehmen konnte.
Mit der FAST OPTICOM AG zeigte sich der Auftraggeber dabei rundum zufrieden. „FAST OPTICOM hat ein erstklassiges Team, mit dem es Freude macht, Projekte durchzuführen“, sagt Florian Fischer, CIO bei BSW, in einem Referenzschreiben. „Das Projekt wurde auch mit unkalkulierbaren Zwischenfällen professionell durchgeführt. Alle zeitlichen und finanziellen Vorgaben wurden eingehalten.“
Mit unserem Produkt „Campusvernetzung“ bieten wir Unternehmen, Universitäten aber auch Kommunen mit mehreren Liegenschaften in einem Ort die Möglichkeit, ein eigenes leistungsfähiges Glasfasernetz herzustellen. „Dabei stehen wir den Kunden, als Spezialisten für Telekommunikation, Abwassertechnik und Glasfaserbau, mit Rat und Tat zur Verfügung um eine gemeinsame, finanzierbare Lösung zu erarbeiten“, erläutert Andreas Fischer von der FAST OPTICOM AG.


Modellprojekt Hockenheim ist abgeschlossen: Innovative Verlegetechnik im Gewerbegebiet Talhaus sorgt für leistungsfähige Breitbandversorgung

Mit dem Abschluss der Verlegearbeiten kann der Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar jetzt den Vollzug eines weiteren Schrittes auf dem Weg hin zur flächendeckenden Breitbandversorgung im Rhein-Neckar-Kreis vermelden. Begonnen hatten die Planungen für das Projekt „Gewerbegebiet Hockenheim Talhaus“ Mitte 2016. Initiiert vom Zweckverband, abgestimmt und koordiniert mit den Verantwortlichen von Stadt und Landesregierung. Rund ein Jahr später hatte Oberbürgermeister Dieter Gummer einen stattlichen Fördermittelbescheid in Stuttgart erhalten, höchstpersönlich aus den Händen des für die Digitalisierung zuständigen Ministers Thomas Strobl. „Wir haben uns damals nicht nur über die rund 500.000 Euro gefreut, sondern ganz besonders auch darüber, dass unserer innovativen Konzeption das Prädikat „Modellprojekt“ zuerkannt wurde“, erinnert Gummer an die erfolgreiche Bewerbung.

Die seitens der Landesregierung geförderte und nunmehr abgeschlossene FTTB-Erschließung des Gewerbegebiets Hockenheim-Talhaus (ausgenommen der I. und II. Industriestraße) erfolgte demnach mit Hilfe eines speziellen und patentierten Verlegeverfahrens des Göppinger Unternehmens FAST OPTICOM AG für Telekommunikation, Netzplanung und Roboter-Technologie. Und zwar über die vorhandenen Abwasserkanäle, die naturgemäß direkt mit den jeweiligen Gebäuden verbunden sind und damit quasi als „direkter Hausanschluss“ für das High-Speed-Internet fungierten. „Das bringt eine deutliche Einsparung bei den Investitionskosten im Vergleich zu einer Projektausführung im klassischen Tiefbau. Weiterer Pluspunkt unseres Verfahrens: es gibt so gut wie keine Beschädigungen an der vorhandenen Infrastruktur, sprich, Straßenbeläge oder asphaltierte Flächen im Umfeld der Gewerbebetriebe werden nicht oder im Zweifelsfall nur sehr gering in Mitleidenschaft gezogen“, erläutert Bauleiter Torsten Ringvet von der FAST OPTICOM AG.

Eine weitere Fördervoraussetzung war die Mitwirkung einer neutralen und unabhängigen Organisation. Für diesen Bereich zeichnete das Gelsenkirchener Fachbüro IKT (Institut für unterirdische Infrastruktur) verantwortlich. Das IKT hat den Einbau im Auftrag des Zweckverbandes wissenschaftlich begleitet und dokumentiert. Knapp 30% der anliegenden Gebäude sind bis dato mit Glasfaseranschlüssen versorgt, rund 500 Lichtwellenleiter (Glasfasern) wurden bisher verlegt. Ein interessanter Vergleich hinsichtlich der faszinierenden Leistungsfähigkeit dieser Technologie: jeder einzelne dieser Lichtwellenleiter ist in der Lage, unglaubliche 100 Milliarden Telefongespräche gleichzeitig zu übertragen. Ein gutes Drittel der jetzt mit einem Glasfaseranschluss versorgten Betriebe hat übrigens schon weitergehende Dienstleistungsverträge für Daten- oder Telefonieleistungen beantragt oder abgeschlossen.

„Wir haben für unser Gewerbegebiet Talhaus einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Von diesem Standort aus agieren zahlreiche Mittelständler und große Unternehmen global und europaweit und sind gerade deshalb auf eine leistungsfähige digitale Infrastruktur mit zuverlässigen Übertragungsdaten- und geschwindigkeiten angewiesen“, betont der Hockenheimer Wirtschaftsförderer Donald Pape-Rese die Bedeutung des digitalen Ausbaus im nationalen und internationalen Wettbewerb. Die Infrastruktur im öffentlichen Bereich wurde übrigens für alle Gebäude bereits so erstellt, dass zukünftige Anschlusswünsche im Gewerbegebiet Talhaus keine größeren Baumaßnahmen der Stadt Hockenheim erfordern, also auch keine längeren Wartezeiten zu erwarten sind. Die weiteren Ausbaumaßnahmen für außerhalb des definierten Modellgebietes befindliche Gebäude sind bereits in Planung und werden ab dem Jahr 2020 in die Umsetzungsphase gehen.

Freuen sich gemeinsam über die leistungsfähige Breitbandversorgung im Gewerbegebiet Hockenheim-Talhaus: Giacomo Stifanelli (NetCOM BW), Andreas Blümling (FAST OPTICOM AG), Dieter Gummer (Oberbürgermeister Hocken-heim), Torsten Rinvet (FAST OPTICOM AG), Donald Pape-Rese (Wirtschafts-förderer Hockenheim), Frank Bartmann (Leiter Vertrieb und Kundenbetreuung Fibernet.rn)


Stadt Leimen schafft Voraussetzung für Katastrophenschutz im Zeitalter der Digitalisierung: Rathaus und Feuerwehr können nun über das Abwassernetz kommunizieren!

Im Wandel der heutigen Zeit nimmt die Bedeutung von Kommunikationsnetzen und deren ständiger Verfügbarkeit immer mehr zu. Dies trifft insbesondere dann zu, wenn durch Naturereignisse oder andere Katastrophen schnelle und koordinierte Hilfe für die Menschen notwendig ist.

„Damit wir im Katastrophenfall dieser Aufgabe auch zukünftig gerecht werden, haben wir uns als Ziel gesetzt ein autarkes, eigenes Glasfasernetz zwischen der Feuerwehr, den Stadtwerken und der Stadtverwaltung aufzubauen. Hierdurch ist eine unabhängige Kommunikation zwischen dem Verwaltungsstab und den operativ tätigen Einheiten zum Schutze der Bevölkerung gewährleistet.
Dabei sind wir auf die FAST-Technologie von der FAST OPTICOM AG, einer Tochter der LEONHARD WEISS-Gruppe, gestoßen, die es uns ermöglichte, in unserer eigenen, bestehenden Abwasserinfrastruktur eine Glasfaserleitung zu verlegen. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens liegt darin, dass in der Bauphase die Bürger nur minimal beeinträchtigt werden“, so Rudi Kuhn von den Stadtwerken Leimen

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Technik und unserem Know-how bei der Lösungsfindung in Leimen unterstützen konnten. Die Herausforderungen von Kommunen die richtigen Maßnahmen zum Schutz von „kritischer Infrastruktur“ zu ergreifen werden im Zuge der Digitalisierung immer wichtiger. Autarke Netze in einer vorhandenen, eigenen Infrastruktur aufzubauen, ist aus unser Sicht, eine richtige Antwort um Themen wie Katastrophenschutz in der Zukunft gewährleisten zu können“, erläutert Andreas Fischer von der FAST OPTICOM AG


FAST OPTICOM ausgezeichnet

Aus über 8.000 Lieferanten wurde die FAST OPTICOM am 22. November vom Energieversorger innogy auf seinem Lieferantentag in Essen mit dem „innogy Lieferanten award“ ausgezeichnet.

Zertifikat



FAST OPTICOM AG akutell

bornheimDie FAST OPTICOM AG war in zwei Großprojekten in Nordrhein-Westfalen unterwegs: In Bornheim wurden 143 Kabelverzweiger an ein hochmodernes Glasfasernetz angeschlossen. Dabei wurden 45 km Glasfaserkabel im gesamten Stadtgebiet Bornheim verlegt. Auch hier wurden ca. 90 % der kompletten Strecken im Abwasserkanal realisiert. Die Stadtbetriebe Bornheim haben die FAST OPTICOM AG mit der Ausführung aller Arbeiten als Generalunternehmer beauftragt. Nach Abschluss wurde das Netz an die NetCologne vermietet, um auf diese Weise alle Bornheimer Stadtteile und die rund 48.000 Einwohner mit Bandbreiten von 100 Mbit/s zu versorgen.

Ein ähnliches Kooperationsmodell wurde in Dormagen angewendet. Hier baute die FAST OPTICOM AG für den lokalen Energieversorger, die evd, ein Glasfasernetz, welches ebenfalls an die NetCologne vermietet wurde. In Dormagen wurden 81 Kabelverzweiger durch die Verlegung von Glasfaserkabeln angeschlossen, dabei wurden ca. 20 km Glasfaserstrecke in die Kanäle verbaut.

Beide Projekte wurden im Frühjahr 2016 abgeschlossen.


FAST-Opticom vernetzt die Universität Siegen

Ausbau Siegen12 km Glasfaserkabel wurden in Abwasserrohren verlegt

Die FAST OPTICOM AG wurde seitens der Universität Siegen, mit der Vernetzung aller Campusstandorte innerhalb des Stadtgebietes beauftragt. Ein großer Teil dieser Vernetzung, wurde durch das seit Jahren bewährte FAST OPTICOM Verfahren – der Verlegung von Glasfaserkabeln im Abwasserrohr – realisiert.

Die Universität Siegen zählte zum Wintersemester 2013/14 über 18.000 Studierende und befindet sich stetig im Wachstum. „Die steigende Anzahl von Studentinnen und Studenten macht ein modernes Datennetz unentbehrlich“, führt Bernd Schade, Leiter der Betriebstechnik, der Universität Siegen aus. Die dezentrale Struktur der Universität Siegen stellte die Techniker der Universität vor eine große Herausforderung, die Lösung konnte aber letztendlich nur in einem eigenständigen Glasfaserring liegen, da andere Technologien dem hohen Datenvolumen nicht gewachsen waren. „Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass die Topologie und die hohe Verkehrsbelastung eine große Herausforderung für unseren Ausbau darstellt und der klassische Tiefbau hier an seine Grenzen kommt“, erläutert Bernd Schade. „Dann sind wir auf die Lösung der Firma FAST-OPTICOM aufmerksam geworden“. Die Realisierung des Glasfasernetzes in bestehender Kanalinfrastruktur löst, nach den Ausführungen von Bernd Schade, viele der aufgeworfenen Probleme mit Blick auf die anspruchsvolle Topologie und die hohe Verkehrsbelastung in Siegen.

„Fast 90 % des gesamten Glasfasernetzes wurden durch die Verlegung im Abwasserrohr realisiert“, erläutert Harry Aichele CEO der FAST OPTICOM. „Wir haben der Universität eine ganzheitliche Lösung getreu unseren Maßstäben, schnell, wirtschaftlich, umweltfreundlich und sicher angeboten.“ Der Glasfaserring wurde nach einer Bauzeit von nur 6 Monaten pünktlich fertiggestellt. Durch die unterirdische Verlegung der Kabel konnte der Aufbau des Glasfaserrings deutlich schneller erfolgen als eine Verlegung im klassischen Tiefbau. Zudem hat die Lösung von FAST OPTICOM allen Anwohnern andauernde und störende Verkehrs- und Lärmbeeinträchtigungen erspart. „Dies ist ein wichtiger Punkt für uns“, betont Bernd Schade, „unsere Standorte sind im gesamten Stadtgebiet verteilt und wir mussten eine ´allgemeinverträgliche‘ Lösung finden“.


EJOT und FAST OPTICOM AG vernetzen Standorte in Wittgenstein

ejotDie EJOT-Gruppe optimiert an ihren Standorten in Wittgenstein die Netze ihrer Informationstechnik. In einem ersten Schritt, wurden dabei die jeweils zwei Unternehmensstandorte in Bad Laasphe und Bad Berleburg mittelst FAST Technologie durch den Abwasserkanal verbunden. Die Gesamtlänge beider Netze beträgt ca 2.500 Meter.

EJOT ist eine mittelständische Unternehmensgruppe und ein Spezialist der Verbindungstechnik. Die EJOT Kunden kommen in erster Linie aus der Automobil-­ und Zulieferindustrie, der Telekommunikations- und Unterhaltungselektronik sowie dem Baugewerbe. Die EJOT Gruppe beschäftigt derzeit über 2.500 Mitarbeiter.

EJOT möchte mit dem Aufbau eigener Glasfaserstrecken die Abhängigkeit von teuren Mietleitungen aufgeben, ein weiterer Grund für die Neuausrichtung sind auch erhöhte Anforderungen an die Sicherstellung des modernen Datentransfers zwischen den EJOT-Standorten, so Projektleiter Carsten Sauer, bei EJOT zuständig für IT-Infrastruktur.

„Die EJOT Standorte in Bad Berleburg und Bad Laasphe sind historisch gewachsen und aus diesem Grund in den Städten verteilt. Für diese Herausforderungen ist das FAST OPTICOM AG System ideal, das vorhandene Kanalnetz konnte dabei optimal zur Verbindung der Standorte verwendet werden“, erläutert Simon Schmidt, zuständig für Vertrieb und Strategie bei der FAST OPTICOM AG. Für die Verantwortlichen der EJOT Gruppe war es wichtig, dass diese Arbeiten möglichst störungsfrei für die Anwohner und den Verkehr erfolgen und der enge Kosten- und Zeitrahmen eingehalten wird. Alle diese Anforderungen konnten durch die FAST OPTICOM AG erfüllt werden.

In Bad Laasphe werde dieses Verfahren erstmals angewendet, neben der Vermeidung von aufwändigen Tiefbaumaßnahmen, gewährt die Verlegung im Abwassernetz einen hohen Sicherheitsstandard und führte zu keinerlei Beeinträchtigung der Kanalfunktion, dies wurde FAST OPTICOM AG auch seitens der zuständigen Verwaltung in Bad Laasphe attestiert.

In einem dritten Bauabschnitt sollen im kommenden Jahr die beiden Bad Laaspher EJOT-Standorte In der Stockwiese und Untere Bienhecke mit Glasfaserkabel verbunden. Die Entfernung beträgt 2,1 Kilometer.


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